Pilgern und Pilgerwege in Österreich

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3. Route des St. Rupert Pilgerweges von Waging am See zum Wolfgangsee eröffnet

Zur offiziellen Eröffnung der neuen Route des St. Rupert Pilgerweges von Gaden/Waging über Seekirchen nach St. Gilgen/Strobl war eine Gruppe von Pilgern und Pilgerinnen aus dem Rupertiwinkel und dem Salzburger Land fünf Tage grenzüberschreitend unterwegs. Damit wurde der Anschluss an die bestehenden Pilgerstrecken St. Gilgen-Bischofshofen (seit 2007) und Altötting–Waging-Salzburg (seit 2012) hergestellt.

Begleitet wurde die Gruppe von den Pilgerbegleitern des Vereins St. Rupert Pilgerweg Anton Wintersteller, Hermann Hinterhölzl , Dr. Petra Kurten sowie der bayerischen Pilgerbegleiterin Elisabeth Gröbner, die durch spirituelle Impulse für den eigenen Lebensweg die Spuren des Hl. Rupert lebendig werden ließen, den Blick für die Schönheit der Natur öffneten und zum Innehalten einluden.
Am Ausgangspunkt Waging/St. Rupert Kirche Gaden gab es einen Pilgersegen. In Petting wurde die Gruppe von der Gemeindereferentin Sabine Fett und  Bürgermeister Lanzinger begrüßt und geistlich und leiblich gestärkt. Beide begleiteten die Gruppe ein Stück des Weges.
Das erste Ziel und einer der fünf Hauptorte der Begegnung mit St. Rupert war Seekirchen, wo der Landesheilige schon auf dem Weg von Bayern nach Salzburg, der alten Römerstraße folgend, Station gemacht und um 696  eine erste Kirche, die dem Apostel Petrus geweiht war, gebaut hat.
Höhepunkte des Aufenthalts der Pilgergruppe zum Rupertifest in Seekirchen  waren der Begegnungsabend der Freunde und Mitglieder des Vereins St. Rupert Pilgerweg mit einem Bildbericht von der Pilgerroute Seekirchen nach Bischofshofen und musikalischer Umrahmung durch die “Pilger-Musi Karl Dörfler“ aus Bad Reichenhall am Vorabend, die Teilnahme am Festgottesdienst in der Stiftskirche und die offizielle Eröffnungsfeier der neuen Route am Stadtplatz.
Die Bürgermeisterin von Seekirchen, Mag. Monika Schwaiger, hob die Bedeutung des Hl. Rupert, der als Begründer und Schutzherr des Ortes Seekirchen gilt, hervor. Im Namen der Gemeinde des Salzheiligen begrüßte sie Ehrengäste sowie PilgerInnen und verteilte symbolisch Salzbrezeln zur Stärkung. Die Initiatoren des Weges Hermann Hinterhölzl und Dr. Petra Kurten überreichten ihr Stempel und Pilgerbuch des St. Rupert Pilgerweges. Beides wird künftig im TVB für die Pilger aufliegen. Mag. Gerhard Schaidreiter freute sich über den neuen Pilgerweg und hieß die anwesenden und zukünftigen Pilger im Namen der Stiftspfarrei willkommen. Der Präsident der EuRegio, Dr. Emmerich Riesner, hob die grenzüberschreitende und den Rupertiwinkel und Salzburg verbindende Bedeutung dieses EuRegio - Projektes und des Pilgerns hervor.
Anschließend startete die Gruppe zusammen mit den Tagespilgern nach Hof. Dabei war auch Steffen Rubach,  Geschäftsführer der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein, mit einer asiatischen Delegation von 10 Touristikern aus China, Vietnam, Laos und Kambodscha die am Gottesdienst und Pilgerwanderung nach Eugendorf teilnahmen. In Eugendorf gab es auf Einladung des Tourismusverbandes für alle eine Pilgerjause beim Neuwirt. Über Fuschl  ging es  zum Europakloster Gut Aich bei St. Gilgen, weiter über den Falkenstein nach St. Wolfgang und mit dem Schiff, auch einem traditionellen Pilgertransportmittel, zurück.

Besonders begeistert zeigten sich die PilgerInnen über die landschaftlich besonders schönen Wege, die der Initiator und Hüttenwirt Hermann Hinterhölzl für den St. Rupert Pilgerweg ausgewählt hat. Für das leibliche Wohl sorgten die ausgewählten Gastbetriebe. Neunzig Kilometer Grenzen überschreitende Gemeinschaft und Gastfreundschaft, Erlebnis von Natur, Geschichte und Kultur im Rupertiwinkel, Flachgau und Salzkammergut, Wellness für Leib und Seele waren die Erfahrungen dieser Woche, die den Wunsch bald wieder zum Pilgern aufzubrechen weckten.
Weitere Informationen >> www.rupert-pilgerweg.com

Dr. Petra Kurten
 
 Pilger unterwegsPilger unterwegs Pilger bei der Rast



RupertipilgerInnen


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