Pilgern und Pilgerwege in Österreich

   Bitte installieren Sie den Flash Player und aktivieren Sie Javascript.

PILGRIMAGE EUROPE: grenzüberschreitend pilgern

Von Pontius zu Pilatus pilgern? Besser ist es heutzutage, wenn man von Slowenien nach Mariazell pilgert, von Admont nach Gurk oder von Thal bei Graz bis Lavamünd oder Maribor.

42 Monate lang bis März 2014 arbeitet die Diözese Graz-Seckau gemeinsam mit Steiermark Tourismus und slowenischen Projektpartnern daran, die grenzüber- schreitenden Pilgerwege im Rahmen des EU-Projektes „ETZ Pilgrimage Europe SI-AT“ zeitgemäß aufzubereiten und zu vermarkten.

Nach und nach entsteht eine mitteleuropäische Pilgerregion, die Europa über die Natur und den Glauben verbindet und so ein neues transnationales Bewusstsein fördert. „Einheit in Vielfalt“ ist das offizielle Motto der EU und dies bekommt über das Wegenetzwerk eine bürgernahe Dimension. Einerseits werden die regionalen Wurzeln und andererseits die europäischen Gemeinsamkeiten beleuchtet. Dabei verschwimmen sichtbare und unsichtbare Grenzen zwischen Ländern und Menschen, zwischen Tourismus und Sinnsuche, zwischen Gott und der Welt. Eine Chance für Kirche und Land, den Menschen Zugänge zu Kulturerbe und Glaube zu eröffnen.

Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer: „Das Grüne Herz Österreichs ist seit jeher eine attraktive Pilgerregion und wird gepaart mit professionellen touristischen Angeboten zu einer spirituellen und erlebnisreichen Entdeckungsreise für den Suchenden. Mit diesem EU-Projekt verfolgen wir nun die Vernetzung bestehender und neuer Initiativen zu einer einzigen, grenzüberschreitenden, mitteleuropäischen Pilgerregion – zu einer Region, die sich aus Gebieten Sloweniens, der Steiermark, Niederösterreich, Burgenland und Gebieten Ungarns zusammensetzt.“

Bischofsvikar Heinrich Schnuderl, Diözese Graz-Seckau:„Wallfahrtsorte und Pilgerwege haben in den am Projekt beteiligten Ländern Slowenien und Österreich Tradition und spielten schon immer eine große Rolle; Wallfahrten sind seit einiger Zeit erneut wichtige Ausdrucksformen des Glaubens, des Brauchtums und des Gemeinschaftslebens. Pilgern ist eine Idealform des Wander- und Kulturtourismus.“

Georg Bliem, Geschäftsführer Steiermark Tourismus: „Aus touristischer Sicht haben Pilger- und Wallfahrtstourismus bzw. Reisen mit spirituellem Hintergrund in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Steiermark hat gute Voraussetzungen, um von diesem Kuchen reichlich zu naschen.“

Martina Linzer, Projektkoordinatorin: „Es ist eine spannende Aufgabe, touristische und kirchliche Interessen in diesem Projekt zu vereinen. Pilgern ist mehr als nur Wandern und Gastronomie. Unsere Aufgabe ist es, den Weg mit spirituellem und kulturhistorischem Inhalt zu füllen und grenzüberschreitend Bewusstsein für europäische Werte zu schaffen.“

www.katholische-kirche-steiermark.at

www.pilgern.info

grenzüberschreitend pilgern
Grenzüberschreitend pilgern
© Projekt „Pilgern in Österreich“ - Arbeitskreis Tourismuspastoral Österreichs