Pilgern und Pilgerwege in Österreich

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Weinviertel - Gastgeber des diesjährigen europäischen Jakobswege-Treffen.

Salzburg (KAP) Zwischen Bayern und Österreich gibt es einen neuen Pilgerweg. Er ist nach dem "Salzheiligen" und "Apostel Bayerns", dem heiligen Rupert von Salzburg, benannt und wurde an dessen Festtag, dem 24. September, feierlich eröffnet. Im Vorfeld dieser Eröffnung war eine Pilgergruppe auf der 120 km Strecke unterwegs, die vom Marienwallfahrtsort Altötting über das Berchtesgadener Land nach Salzburg führt (Bild).

Am 27./29, September fand im Bildungshaus Großrußbach das diesjährige Plenumstreffen des Projektes "Europäische Jakobsweg" statt. An der Tagung nahmen 35 VertreterInnen von Projektgruppen aus Österreich, Deutschland, Polen, Ungarn, Tschechien und der Schweiz teil. In seinem Einführungsreferat bezog sich der Projektleiter Joe Weber auf die wichtigsten Besonderheiten des Jakobsweges, welche es zu erhalten und zu stärken gilt - eine Hauptaufgabe die sich dem transnationalen Projektes in besonderer Weise stellt. Den beiden Referenten, Cäcilia Kaltenböck und Dr. Christian Jostmann, welche von Erfahrungen auf Pilgerwegen aus persönlicher und theologisch pastoraler Sicht sprachen, gelang es ,die Tagungsteilnehmer in Pilger-Stimmung zu versetzen, was die anschliessende interessante Diskussion am runden Tisch prägte.

Eine würdige Abendandacht im Kreuzkeller, welche vom Weihbischof der Erzdiözese Wien. Dr. Franz Scharl geleitet wurde und ein Abendessen mit gemütlichem Beisammensein rundete den ersten Teil des Treffens ab. Als Gastgeber nahmen auch Vertreter vom Weinviertel Tourismus und dem Land Niederösterreich teil.

Weinviertel St. Rupert-Pilgerweg

Der zweite Teil des Treffens befasste sich mit dem eigentliche Projektgeschehen und dabei standen folgende Themen im Zentrum:.
• Integration der Projektgruppen aus Polen und Ungarn und deren Projekt-Mitgliedschaft ,
• Koordination der regionalen Projektarbeit in Österreich,
• Stand der Projektarbeiten und weiteres Vorgehen im Teilprojekt Transnationale Informationsplattform" und -- durchgehende Jakobswege
• Koordination der regionalen Projektarbeit in Deutschland
• Transnationale Qualifizierung von PilgerbegleiterInnen,-deren Betreuung und Weiterbildung


In pilgerischer Freundschaft wurden Probleme angesprochen, nach gemeinsamen Lösungen gesucht und wichtige Entscheidungen getroffen. Die gastfreundliche Aufnahme im Bildungshaus Großrußbach, die excellente Vorbereitung der Tagung durch Franz Knittelfelder, dem Jakobswege-Team Österreich und die aktive Mitwirkung der Jakobsweg-Akteure im Weinviertel haben wesentlich zum Erfolg dieses Treffens beigetragen. Diese europ. Begegnung wurde auch durch die Vertretung der vom transnationalen Projekt "PILGRIMAGE EUROPE AT-HU und SI-AT" bereichert.

Weinviertel St. Rupert-Pilgerweg Bild: Martina Linzer (2.v.re.), Projektleiterin SI-AT (Diözese Graz-Seckau), Andras Vissi (3. v.re.) und Anton Wintersteller(1. v.li.) für (AT-HU) mit Delegierten aus Ungarn und Polen.

jWe/aWi.

© Projekt „Pilgern in Österreich“ - Arbeitskreis Tourismuspastoral Österreichs