Pilgern und Pilgerwege in Österreich

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Erstbegehung Mariapfarr nach Maria Lussari

Neue Wege entstehen, wo Menschen sie gehen, das gilt auch für den Marienweg, der Mariapfarr, die Mutterpfarre des Lungaus mit dem beliebten Dreiländer-Wallfahrtsort Kärnten/Slowenien/Italien, Maria Lussari (auch Luschari genannt) verbindet. Unter der umsichtigen Leitung von Adolf Lanschützer, ausgebildeter Pilgerbegleiter, ist die Pilgergruppe am achten Tag gut auf dem auf 1.790 m liegenden Wallfahrtsort angekommen. Da mochten  auch Nebel und teilweise strömender Regen an den letzten zwei Tagen die Stimmung der Gruppe aus neun Frauen und Männern aus dem Lungau, Salzburg und Flachgau nicht trüben. Gesorgt wurde für Leib und Seele. So wurde meist auf Almhütten genächtigt und die Gruppe von freundlichen Gastgeber/innen reichlich bewirtet. Spirituelle Impulse, Stille, Gebet und gemeinsames Singen bereicherten das Gemeinschaftsprogramm. Die Tagesetappen von 22 – 26 km und mehr als 1.500 Höhenmetern waren auch für die geübten Pilger/innen eine körperliche und seelische Herausforderung. Die Gesamtstrecke von Mariapfarr über die Nockberge, Karnische Alpen zum Monte Lussari umfasst etwa 166 km und 11.000 Höhenmeter.

Ein neuer Marien-Pilgerweg muss daraus nicht werden, so  der Pilgerbegleiter Adolf Lanschützer, der diese Tour wieder einmal anbieten wird. Überrascht zeigten sich die Teilnehmer/innen vom regen Wallfahrtsbetrieb auf dem hochgelegenen Wallfahrtsort. Die bequeme Aufstiegsmöglichkeit mit der Gondelbahn bietet vielen Wallfahrern und Pilgern die Möglichkeit, diesen beliebten Wallfahrtsort im Dreiländereck zu besuchen. Dennoch wagte die Salzburger Pilgergruppe den zweistündigen Aufstieg bei strömenden Regen. Die Mitfeier der Pilgermesse mit der Zugabe „Großer Gott wir loben dich“ bildete den Höhepunkt der achttägigen Pilgerwanderung. Freude und Dankbarkeit lag in den Gesichtern der Teilnehmer/innen.


Foto: Anton Wintersteller





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