Pilgern und Pilgerwege in Österreich

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Abschlusskonferenz mit Pilgerwanderung Ungarn/Österreich in Sopron

Das Projekt PILGRIMAGE wurde mit der Förderung des Programmes zur grenzüberschreitenden Kooperation Österreich-Ungarn durchgeführt. Sein Hauptziel war, die über jahrhundertealte Tradition verfügende Pilgerwege zwischen Westtransdanubien und Ostösterreich den Bedürfnissen der heutigen Zeit entsprechend wiederzubeleben bzw. sakrale, touristische Produkte und Angebot zu entwickeln.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden die Strecken markiert, begangen und erhoben, außerdem wurden Informationstafeln, Kilometersteine aufgestellt und Markierungen gemacht. In der transdanubischen Region, zwischen Celldömölk und Kőszeg führt die Hauptroute des Marienweges (ca. 1.500 km), der die zwei wichtigen Gnadenorte Mitteleuropas und Ungarns, Csíksomlyó und Mariazell verbindet. Außer der Hauptroute wurden in der Region auch zwei Nebenroute markiert: die südliche Route führt über Vasvár und Körmend, die nördliche vom Seewinkel über die Region des Neusiedlersees und das Soproner Gebirge bis Mariazell.

Die geleistete Arbeit wird von den Projektpartnern im Rahmen einer feierlichen Pilgerwanderung bzw. einer internationaler Konferenz präsentiert.
Am Donnerstag, 4. Oktober früh Nachmittag (um 13.30 Uhr) startet die Pilgerfahrt vom Hauptplatz Sopron, über den beschilderten Marienweg nach Baumgarten. Den Kern der Pilgerfahrt bilden Pilgergruppen aus Gemeinden entlang des Neusiedlersees bzw. Sopron, es kommen aber auch Teilnehmer aus Rumänien, Österreich und der Schweiz. Die Pilgerfahrt führt über den Pauliner-Karmeliten Kloster in Sopronbánfalva/Wandorf durch, die Gruppe kommt nach ca. 14 km in Baumgarten an, wo László Pál, Bischofvikar der Diözese Eisenstadt im Paulinerkloster um 6 Uhr eine Pilgermesse auf Ungarisch und Deutsch hält. Eine feierliche Agape schließt die Pilgerfahrt ab. An der nördlichen Nebenroute des Marienweges wurden die letzten, noch fehlenden Wegweiser bzw. Marientoren in den vergangenen Wochen aufgestellt.

Am 5. Oktober im Kulturzentrum Franz Liszt werden die Projektergebnisse von den Projektpartnern im Rahmen einer internationalen Konferenz präsentiert. Dabei wurden insbesondere die grenzüberschreitenden Aktivitäten aufgezeigt die auch eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit sein werden. Dazu zählen
- Eine Exkursion nach Salzburg und Mariazell
- Die Beteiligung an Transnationalen Treffen wie Konferenz in Mariazell und europ. Jakobswege-Treffen in Pannonhalma und Weinviertel
- Workshops zum Jakobsweg HU-AT und Martinswegen und die Beteiligung an den
- Vorösterlichen Pilgerwanderungen.
Auf Initiative der Diözese Graz-Seckau soll die Netzwerkkooperation der mitteleuropäischen Pilgerwege durch eine gemeinsame Internet-Plattform verstärkt werden. Alle beteiligten Partner sprachen sich für die Fortsetzung der Zusammenarbeit und nachhaltige Sicherung der Ergebnisse aus.

Sopron, Okt. 2012/ András Vissi – Scardobona Consulting (+36 30 22 93 777)

Abschlusskonferenz´

Abschlusskonferenz mit Pilgerwanderung
© Projekt „Pilgern in Österreich“ - Arbeitskreis Tourismuspastoral Österreichs